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Ausstellung

Inka Wilhelm

objections / einwände
Malerei / Druck / Objekte

29.03. – 01.04.2014

Die Künstlerin und das Atelier Middelmann

Vernissage: Samstag, 29.03.2014, 20.00 Uhr

Lesebühne des Rhizom Bonn und Konzert von DRAWING CIRCLES (Bonn):
Sonntag, 30.03.2014, 19.00 Uhr

Württemberger Straße 2
53111 Bonn

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Unglaublich nette Fahrradtour mit unbestimmtem Ziel mitten durch Bonn. Mit fast einhundert Teilnehmern, sehr angenehme Temperaturen und bestem Frühlingswetter, ging es vom Hofgarten Richtung Endenich, zur Altstadt, nach Beuel und wieder zurück.

Vollkommen entspannte Radfahrer, alle passen aufeinander auf. Wie nötig das ist, merkt man manchmal schneller, als einem lieb ist. Vielen lieben Dank an die Bonner Polizei.

Nachdem Nico Ernst und seine ProNRW- Kameraden bereits 2009 versuchten, mich mit falsch wiedergegebenen Zusammenhängen in die linke, bzw kriminelle Ecke zu drängen, adelt er nun erneut die Bonner Piratenpartei durch Kritik. Diese ist davon sehr angetan, denn wenn man von solchen Menschen angegriffen wird, hat man eigentlich alles richtig gemacht.

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Damals hatte ich im Namen der Bonner Piraten-Crews dazu aufgerufen, die Gegenkundgebung gegen die rechtsradikale Pro NRW zu unterstützen. „Kommt zahlreich und bringt so viel Lärm mit, wie ihr tragen könnt!“ , hatte ich auf den internen Mailinglisten der Piraten geschrieben.

„Um am 22. August 2009 die pro-NRW-Kundgebung auf den Bonner Friedensplatz zu stören, ruft er ferner seine Parteikumpanen auf: „Kommt zahlreich und bringt so viel Lärm mit, wie ihr tragen könnt!“

Diesen Satz zitierte der ProBonn-Abgeordnete und ehemalige Mitglied der NPD in einem seiner Hetz-Artikel als „Rundbrief“. In einem darauf folgenden Satz rückte Ernst uns (indirekt mich) dann in die Nähe von Kriminellen, die fremder Leutes Wahlplakate zerstörten. Wir waren nämlich beim Aufhängen unserer eigenen Wahlplakate von Polizisten angesprochen worden, weil jemand im Nachbarstadtteil Plakate von Pro NRW demoliert hatte. Wie ein befreundeter Pirat mir später beichtete, hatte er die Geschichte falsch verstanden und einem Arbeitskollegen von ProNRW berichtet. Dieser sorgte dann dafür, dass das falsche Gerücht auf dem ProNRW-Blog von Nico Ernst Verwendung fand, um gegen mich und die Bonner Piraten Stimmung zu machen. Juristisch gesehen, vereitelten an dieser Stelle lediglich die Satzzeichen den Vorwurf der Verleumdung gegen Ernst. Einige Tage später tauchte mein Name dann in den Foren von NPD, Republikanern, Pro NRW und anderen rechtsradikalen Gruppierungen auf. Wenn Hetzern die Argumente ausgehen, greifen sie eben nach jedem Strohalm, um zu diskreditieren und ihre menschenfeindlichen Ideologien zu verbreiten. So verwundert es auch nicht, wenn von Seiten der Partei von Nico Ernst immer wieder Gewalttätigkeiten oder kriminelle Machenschaften ausgehen.

„Ein dunkelhäutiger Junge soll daran gehindert worden sein, sich einen Flyer von dem Stand zu nehmen. “Als wir die Situation schlichten wollten, wurde ich von einem Pro NRW-Mann zu Boden gerissen und geschlagen. Zudem wurde meine Jacke zerstört”, sagte der Betroffene Marco Ehrenholz. Er trug ein blaues Auge und Rückenverletzungen davon und erstattete Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung, wie die Polizei bestätigte.“

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-zentrum/Schlaegerei-auf-dem-Friedensplatz-article1294002.html

„Mitte September 2013 gab es eine Geldstrafe gegen den Bonner Pro NRW Kreisvorsitzenden Detlev Schwarz. Angeklagt war Schwarz wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung. Der Einzelrichter verurteilte Schwarz wegen des Versuchs der einfachen Körperverletzung. Da Schwarz erst kürzlich vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen Widerstands gegen Polizeibeamte zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro verurteilt worden ist, wurde diese mit der jetzt ausgesprochenen Strafe in Höhe von ebenfalls 900 Euro zu einer Gesamtstrafe über 1500 Euro zusammengezogen. Anwalt Beisicht kündigte Rechtsmittel an. Zumindest er verdient an der Angelegenheit.“

http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Geldstrafe-fuer-Pro-NRW-Mitglied-18770c4a-6a53-4f84-9d07-63488e2eea64-ds

„Das sind die angeblich friedlichen und gewaltfreien Mitglieder der selbsternannten NRW-Grundgesetzpartei, die sich „keine Toleranz gegenüber Rechtsbrüchen“ auf die Fahnen geschrieben haben. Dazu kommt noch, dass sich derzeit die Pro Köln/NRW Ratsmitglieder Judith Wolter, Markus Wiener, Bernd Schöppe und Jörg Uckermann wegen gewerbsmäßigem und bandenmäßiger Betrug vor dem Kölner Landgericht verantworten müssen!“

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012″

https://bergischestimme.wordpress.com/tag/nico-gosta-chlodwig-ernst-stadtverordneter-pro-nrw-bonn/

„Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Ratspolitiker Jörg Uckermann von der rechtsextremen Organisation Pro Köln Anklage wegen Betrugs erhoben. Er soll bei Anträgen auf Sozialleistungen eigene Einnahmen verschwiegen haben. Deshalb habe er zu viel Geld vom Jobcenter bekommen. In einem anderen Verfahren wird Uckermann und weiteren Fraktionsmitgliedern von Pro Köln vorgeworfen, sie hätten wiederholt bei der Abrechnung von Sitzungsgeldern betrogen – zum Schaden der Kölner Stadtkasse. Uckermann hat die Vorwürfe zurückgewiesen“

http://www.ksta.de/koeln/betrugsvorwurf–weitere-anklage-gegen-uckermann,15187530,24443100.html

Nun wird erneut mittels absurder Konstruktionen gegen die Bonner Piraten geschossen. Nico behauptet allen Ernstes (kleines Wortspiel der Redaktion), das Kommunalwahlprogramm der Bonner Piraten sei von einer Gruppierung im Berliner Landesverband der Piratenpartei diktiert worden. Diese nennt sich „Pirantifa“ und beteiligt sich vornehmlich am Kampf gegen die marodierenden braunen Horden im Osten Deutschlands. Angesichts der Tatsache, dass die Bonner Piraten alleine acht Monate über die Präambel des Wahlprogramms diskutiert hatten, ist diese Schlussfolge mehr als erheiternd. Und wieder werden von Ernst aufs absurdest verdrehte Schlussfolgerungen aus dem Bundesprogramm der Deutschen Piratenpartei umgedeutet, um den Bonner Piraten diffuse Positionierungen anzudichten. So reicht alleine die Forderung der Piraten nach Umsetzung laizistischer Grundlagen dazu, den Bonnern „Christenhass“ zu unterstellen. Gott sei Dank (noch ein Wortspiel der Redaktion), nimmt kein intelligenter Mensch einen rechtsradikalen Spinner noch sonderlich Ernst (ups, die Redaktion hat es schon wieder getan). Aber an einem Punkt hat Ernst in seiner Schmähschrift recht(s). Wenn wir Piraten uns von Leuten wie ihm abgrenzen wollen, sehen wir in der Tat keinen Unterschied zwischen Islamkritik und Islamhass. Denn im Fall der Rechtsradikalen aus dem Dunstkreis von NPD und Co, ist dort kein Unterschied zu finden. Generell gegen Moscheen zu demonstrieren, wie es Pro NRW tut (siehe Bild oben) hat nichts mit einer differenzierten Kritik an Religion zu tun.

Ein Gutes haben die Angriffe von Rechts: Lege ich mich heute mit der Pirantifa an, wenn sie gelegentlich über die Strenge schlägt, kann ich deren Retourkutschen, ich sei wohl ein Rechter, direkt den Wind aus den Segeln nehmen. Denn ein Angriffsziel der rechten Spinner auch noch von Links unter Feuer zu nehmen, das wäre selbst Linksradikalen zu blöd.